GoBD-Kasse Pepperkorn-

Aller Anfang ist schwer!
Welche Fördermittel gibt es und auf welche Unterstützer kann man als Gründer bauen?

Jeder, der die Gründungsphase seines Unternehmens bereits hinter sich hat, kann ein Lied davon singen. Diejenigen, die es noch vor sich haben, verfluchen es zumeist.
Das Konzept ist da - die Idee steht - aber woher kommt jetzt das Geld?
Nur die wenigstens Start Ups schaffen es, sich rein aus Eigenkapital zu finanzieren, also muss man sich als Gründer nach finanziellen Alternativen umschauen. Welche Finanzierungsmöglichkeit jedoch die Richtige ist, ist dabei abhängig von vielen Faktoren wie unter anderem der Branche, in der sich der Gründer bewegen möchte, den finanziellen Möglichkeiten bzw. Grenzen, die er sich setzt und der bereits getätigten finanziellen Eigenleistung.

Businessplan - ein muss!

Die erste Phase, in der sich ein neues Unternehmen befindet, ist die sogenannte „Seed Phase“. In dieser Phase muss die Basis des Unternehmens erarbeitet werden - sprich der Organisationsaufbau mit einem Businessplan muss erstellt werden, ein klares Ziel sollte benannt werden und am Ende muss zumindest ein funktionsfähiger Prototyp eines Produkts oder einer Dienstleistung vorhanden sein. Genau in dieser Zeit wird in den meisten Fällen auch das erste Mal nach Fremdkapital Ausschau gehalten.

Raus aus der Arbeitslosigkeit, rein in die Selbständigkeit!

Die Möglichkeiten, Fremdkapital zu bekommen sind breit gefächert und viele Gründer sind sich nicht bewusst, was es alles für staatliche Förderleistungen gibt.
Abseits den gängigen Methoden, wie die eines Kredits oder Darlehens, gibt es noch viele andere Möglichkeiten.

So bekommen beispielsweise Gründer, die vor ihrer Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit für mindestens 150 Tage Arbeitslosengeld bezogen haben, einen monatlichen Zuschuss von ihrem zuletzt festgesetzten Arbeitslosengehalt und das für die ersten 6 Monate in ihrer Gründungszeit. Zusätzlich werden monatlich noch weitere 300€ für gesetzliche Sozialversicherungen gezahlt. Die Zeitspanne von 6 Monaten kann dann unter besonderen Bedingungen für weitere 9 Monate verlängert werden. Der Staat fördert also besonders diejenigen, die mit ihrer Selbstständigkeit ihre Arbeitslosigkeit beenden wollen.

Business Angels

Gründer können sich jedoch auch sogenannte Business Angels an ihre Seite holen.
Die BAs sind dabei Unternehmer, die sich finanziell am Start Up beteiligen und gleichzeitig die Existenzgründer mit Know-How und Kontakten unterstützen.

GoBD-Kasse Fördermittel für Gründer

Im Gegenzug dafür halten diese Leute dann aber gewisse Anteile an dem Unternehmen. BAs kommen dabei hauptsächlich in einer eher frühen Phase des Unternehmens zum Einsatz, da sie im Vergleich eher „kleinere“ Summen stemmen. Da es sich in der Seed Phase aber sowieso meistens um geringere Beträge für beispielsweise die erste Finanzspritze, die Ideenentwicklung oder die Vergrößerung des Netzwerks handelt, sind Business Angels für den Anfang eine gute Methode, um nicht nur eine finanzielle Hilfe zu bekommen, sondern auch in der Branche Fuß zu fassen.
Natürlich gibt es hier aber auch Nachteile, die Gründer miteinrechnen sollten.
Der Zinssatz eines Business Angels ist im Vergleich zu anderen Finanzierungsmöglichkeiten relativ hoch.
Jedoch aus einem plausiblen Grund: Die Quote von gescheiterten Start Ups ist sehr hoch und dieses Risiko, was die BAs eingehen, muss bezahlt werden. Man kann also im Groben sagen: Je risikoreicher der aktuelle Stand des Startups, desto höher sind auch die Zinsen der bereitgestellten Geldmittel.

Banken & Venture Capitals

In der nächsten größeren Phase, der Growth- oder auch Wachstumsphase, werden oftmals andere Kapitalgeber zur Hilfe gezogen, da dort das erste Mal eine große Summe an Geldern benötigt wird. Hier liegt der Fokus auf dem detaillierten Ausbau des Vertriebs, der Weiterentwicklung des Produkts oder auch der Dienstleistung und vor allen Dingen der Marktdurchdringung.
Ab diesem Zeitpunkt macht es Sinn auch über Kredite oder Darlehen nachzudenken. Eine der bekanntesten Förderer ist hierbei immer noch die KfW Bank, weil sie unter anderem den Gründern besondere Angebote bezüglich zinsgünstiger Darlehen macht.
Die Höhe des Darlehens beträgt bis zu 100% des Gesamtfremdfinanzierungsbedarfs, darf jedoch trotzdem eine Gesamthöhe von 100.000 € nicht überschreiten.
Aber auch Venture Capital Gesellschaften in Deutschland sind Kapitalgeber in dieser Phase eines Unternehmens. Sie sind sozusagen die Investoren nach den Business Angels, denn sie investieren meistens erst dann, wenn das Risiko um einiges gesunken ist.
Diese sind dann nicht wie die Bank eine rein finanzielle Unterstützung, sondern die VCs haben vor allen Dingen auch eine beratende Funktion.

Crowdfunding

Crowdfunding ist zumindest hier in Deutschland eine Finanzierungsstrategie, die erst noch in ihren anfänglichen Startlöchern steckt. Nichtsdestotrotz ist diese Strategie am Wachsen und die Angst der so genannten Crowd in unbekannte Projekte zu investieren, wird sich mit der Zeit reduzieren, je gängiger sie wird. Also ist auch dies eine Möglichkeit, als Gründer an Gelder zu kommen. Die Idee dahinter ist, dass die Menschen (Crowd) ein Projekt oder eine Idee eines Start Ups finanzieren (funding). Im Vorhinein wird ein Betrag festgelegt, der insgesamt von allen eingenommen werden muss. Wird dieser Betrag nicht erreicht, so kommt diese Finanzierungsstrategie nicht zustande und alle Menschen, die sich daran finanziell beteiligt haben, bekommen ihr Geld zurück.
Was genau und ob man etwas als Gegenleistung bekommt, wenn das Projekt durchgeführt wird, hängt von dem Finanzierungsmodell des jeweiligen Crowdfunding Projekts ab.

GoBD-Kasse Fördermittel Crowdfunding

Wo generell klare Unterschiede gemacht werden müssen, ist zwischen einem Kredit und einem Zuschuss.
Kredite werden mit einem jeweiligen Zinssatz in einer bestimmten Zeit zurückgezahlt. Bei der KfW ist die Karenz- und Tilgungsphase für Gründer beispielsweise sehr attraktiv.
Zuschüsse hingegen sind nicht rückzahlbar, was im ersten Moment natürlich ein klarer Vorteil gegenüber der Bank ist, denn so spart der Gründer bares Geld.
Trotzdem gibt es auch bei Zuschüssen einige Tücken, die zu beachten sind. Zum Beispiel sind es die gesonderten Auflagen, die ein Zuschuss mit sich bringen könnte. Solche Auflagen können unter anderem spezielle Arbeitsplatzbedingungen darstellen und werden diese nicht eingehalten, müssen auch die Zuschüsse im Endeffekt komplett zurückgezahlt werden.
Und genau das sind die Gelder, die ein Gründer in der Anfangsphase nicht zur Verfügung hat.

GoBD-Kasse für Unternehmensgründer

Bei jeder Unternehmensgründung sind die verschiedenen Bezugsquellen für Fördermittel ein wichtiger Aspekt.  Darüber hinaus muss sich jeder Unternehmensgründer über die gesetzlichen Pflichten informieren, um im schlimmsten Fall mögliche Bußgelder zu vermeiden. Bei einer Gründung ist es beispielsweise die Pflicht eines Unternehmers sicherzustellen dass mit einer GoBD-Kasse (Eine Kasse, die GoBD-konform ist - Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) kassiert wird. Eine GoBD-Kasse ist somit absolute Pflicht und kann bei einer Nichteinhaltung der gesetzlichen Auflagen hohe Bußgelder nach sich ziehen. Anders als bei klassischen Registrierkassen, sollen mit einer GoBD-Kasse Manipulationen und folglich eine Steuerhinterziehung vermieden werden. Witere Informationen zu preisgünstigen GoBD-Kassen finden Sie unter folgenden Link: https://www.pepperkorn.com

Fazit

Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten als Gründer finanzielle Hilfe zu erhalten, sie alle kommen mit gewissen Vor- und Nachteilen, doch im Großen und Ganzen steht bei ausreichender Planung und einem fundierten Ziel auch durch finanzielle Mittel ihrer Existenzgründung nichts mehr im Weg.

 
 

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